Ortsfeuerwehr Schaumburg
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In den Jahren 1927/1928 bildeten sich in unserem ländlichen Raum erste „Freiwillige Feuerwehren", weil die militärisch geführten Pflichtfeuerwehren abgelehnt wurden. Wegen der zu diesem Zeitpunkt erkennbaren Neubildung der Gemeinde Schaumburg aus den Gemeinden Ostendorf und Rosenthal sowie dem Gutsbezirk Coverden – ab dem 01.01.1929 – waren noch keine Ansätze für die Gründung der „Freiwilligen Feuerwehr Schaumburg" zu erkennen.

Anfang 1933 fand im Saal „Deutsches Haus" in Ostendorf eine von Bürgermeister Schoof einberufene Versammlung statt, in der durch besondere Aktivitäten des stellvertretenden Bürgermeisters Beckmann die „Freiwillige Feuerwehr Schaumburg" gegründet wurde. Erster Brandmeister wurde Heinrich Beißner, der im Hause Ehlebracht, später Schweer, wohnte und kurze Zeit später nach Stemmen verzog.

Lange vorher bestanden in Ostendorf und Rosenthal Pflichtfeuerwehren, die durch Feuerordnungen der Landesherrschaft bestimmt worden waren. Neben Regelungen des vorbeugenden Brandschutzes, der Wasserentnahmestellen und der Gerätschaften verpflichtete Fürst Ernst bereits in seiner Feuerordnung von 1615, die sich im Nds. Staatsarchiv in Bückeburg befindet, alle, ob Adel, Ritter, Klöstervögte, Beamte, Bürgermeister, Bürger und Bauern zur persönlichen Verantwortung in Feuerlösch- und Rettungsmannschaften.

Eine neue Feuerordnung erließ Graf Wilhelm IX. zu Hessen am 17.08.1791. Alle wurden wiederum zur persönlichen Verantwortung verpflichtet. Eine Dienstpflicht wurde eingeführt. Den Bürgermeistern oblag die Pflicht, eine leistungsfähige Feuerlösch- und Rettungsmannschaft nach einem vorgegebenen Aufgaben- und Gliederungsplan aufzustellen. Sie hatten hierüber der kurfürstlichen Regierungskommission (später: Landratsamt) zu berichten. Im Nds. Staatsarchiv Bückeburg befinden sich mehrere Berichte der Bürgermeister von Ostendorf und Rosenthal.

Am 27.04.1767 gab Landgraf Friedrich zu Hessen bekannt, dass eine Brandkasse mit einer Zwangsmitgliedschaft und Wiederaufbaupflicht als Versicherung auf Gegenseitigkeit gegründet wird. In der Begründung heißt es u.a.: So finden WIR UNS aus landesväterlicher Fürsorge bewogen, UNSEREN getreuen Untertanen auf alle mögliche Weise die Hand zu bieten und in solcher Absicht durch Errichtung einer Brand-Casse alle diejenigen, welche dazu beitreten wollen, vor künftigen Unglückfällen um so mehr sicherzustellen. 


Feuerleitern und Feuerhaken an einem Kornspeicher

Für Eintragungen in das zu führende Brandregister mussten in jedem Ort die Wohnhäuser mit Hausnummern versehen werden, wobei der größte Besitz die Hausnummer 1 erhielt. Nach Betriebsgrößen wurde dann weiter nummeriert. Hofstellen, die abgebrannt waren und innerhalb des Ortes verlegt wurden, behielten ihre Hausnummer. Die ursprüngliche Hofstelle, die dann aufgeteilt wurde, behielt ihre Hausnummer. Den weiteren Wohngebäuden wurde dann ein besonderer Buchstabe beigefügt; so z.B. Haus-Nr. 4 (Rinne) abgebrannt 1903 in der jetzigen Heinrich-Kohlmeier-Straße. Resthofstellen erhielten die Hausnummern 4a (jetzt: Heinrich-Kohlmeier-Straße 6) und 4b (jetzt: Musikantenstraße 13).

In Ostendorf wurden die feuerwehrtechnischen Geräte in einem vom Schulflur abgeteilten Raum untergebracht. Rosenthal verfügte über ein „Spritzenhaus" im Oberdorf am Block, das 1966 verkauft und von dem Erwerber abgerissen wurde.


 Das "Spritzenhaus" Am Block

Mit Beginn des 2. Weltkrieges änderte sich die personelle Stärke und Zusammensetzung der Feuerwehr Schaumburg, weil fast alle wehrfähigen Männer zum Kriegsdienst eingezogen wurden. Die älteren Männer füllten die Reihen aus. Sie machten keinen Feuerwehrdienst nach einem bestimmten Plan und auch nicht nach militärischen Grundsätzen. Sie wurden lediglich mit der Handhabe der Löschgerätschaften vertraut gemacht.

Es waren nur wenige. In vielen Fällen überschnitten sich die Aufgaben des Feuerschutzes mit denen des Luftschutzes. Die „Altersabteilung" rettete und löschte mehr als die Gruppen vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges, weil am letzten Kriegstag oder kurz davor einige Gebäude (Karl Rinne, In der Rehre; Ludwig Diekmann, Heinrich-Kohlmeier-Straße; Heinrich Kohlmeier, Flaakenweg; Fritz Bödeker, Schmiedeweg) in Brand geschossen wurden. Ein Feuerwehreinsatz im üblichen Sinne fand nicht statt. Die Nachbarschaftshilfe war groß, besonders von Frauen.

Nach der Kapitulation Deutschlands ruhte wegen des Vereinsverbots, welches die Besatzungsmächte erließen, insbesondere in den Dörfern das Feuerlöschwesen. Die Besatzungsmächte sahen die Feuerwehren als ein Bestandteil der ehemaligen Feuerlöschpolizei und damit als eine nationalsozialistische Einrichtung an. So auch in Schaumburg. Wenn eine Feuerwehr errichtet werden sollte, bedurfte es der Genehmigung der britischen Militärregierung. Die ehemaligen Führungskräfte mussten entnazifiziert werden.

Bei dem Brand des Gasthauses Priesmeier im Jahr 1946 war nicht die Feuerwehr Schaumburg im Einsatz, sondern die Dorfbewohner.

Am 10.01.1948 fanden sich in der Gastwirtschaft „Deutsches Haus" einige Männer zusammen und gründeten eine Musikkapelle, da eine Feuerwehr seinerzeit nicht bestand. Diese Kapelle wurde von dem in Schaumburg wohnenden Tierarzt Dr. med. vet. Döring geleitet. Der Klangkörper war weit über die Grenzen Schaumburgs hinaus beliebt.

Die Musikkapelle ging dann am 01.02.1949 in die Freiwillige Feuerwehr über, zumal nach der Rückkehr von ehemaligen Feuerwehrkameraden aus der Kriegsgefangenschaft der Wunsch auftrat, wieder eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Das geschah, nachdem die britische Militärregierung in Rinteln die Genehmigung erteilt hatte.

Die Feuerwehrkapelle Schaumburg bei einem traditionellen Frühkonzert vor dem Gasthaus Menneking in Schaumburg im Jahr1967

Durch Fortzug von Spielern und fehlenden Nachwuchs musste die Feuerwehrkapelle Schaumburg 1969 leider aufgelöst werden.

Nach der „Wiedergründung" der Freiwilligen Feuerwehr Schaumburg hatte diese 12 aktive Mitglieder. Dazu kamen die Mitglieder der Kapelle.

Im Jahr 1953 errichtete die Gemeinde Schaumburg ein neues Feuerwehrhaus am östlichen Ausgang von Ostendorf. Untergebracht war dort eine Tragkraftspritze mit Zubehör.


Das Feuerwehrgerätehaus in Ostendorf 1966 anlässlich der Übergabe des ersten TSF Ford-Tansit an die Gemeinde Schaumburg; es spricht Unterkreisbrandmeister Hägele


Dieses Feuerwehrhaus wurde 1976 abgerissen und die Gemeinde Schaumburg errichtete an gleicher Stelle einen Neubau mit zwei Garage, Toiletten, Schulungsraum und einer Wohnung für den Gerätewart, verbunden mit Büroräumen der damaligen Gemeindeverwaltung Schaumburg.

Die Brandmeister der Feuerwehr Schaumburg:

  • 1933 - 1940    Heinrich Beißner
  • 1940 - 1945    Bruno Stern
  • 1945 - 1948    Heinrich Weber
  • 1948 - 1950    Wilhelm Nolting
  • 1950 - 1954    Heinrich Kipp
  • 1954 - 1984    August Nolte
  • 1984 -            Heinrich Bredemeier

Bredemeier                 Nolte                     Kipp





 

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