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» Die Burg

Über das Alter und die Entstehungsgeschichte der Schaumburg ist schon viel geschrieben worden. Es wird vermutet, dass auf dem Nesselberg zunächst ein Jagdhaus stand, das von Adolf von Santersleben erbaut sein soll, der sich "Edler von Schaumburg" nannte.

Der Historiker Anton Friedrich Büsching vermutet die Anfänge in der Römerzeit. Nach den Erkenntnissen anderer Geschichtsschreiber sollen die ersten konkreten Hinweise aus der Zeit des deutschen Kaisers Konrad II. (990 - 1039) stammen, der darüber hinaus auch als Namensgeber der Burg in einer Sage genannt wird. So soll Konrad bei einem Ritt durch das Wesertal beim Blick aufs Wesergebirge verzückt "Schau, eine Burg" ausgerufen haben.

In der Reihe von Edlen und Grafen tauchen jedenfalls in den Urkunden um das Jahr 1110 plötzlich die Schaumburger auf. Im Jahr 1110 belehnte der Sachsenherzog Lothar von Süpplingenburg, der nachmalige Kaiser Lothar III. (1125 - 1137), den Edlen Adolf von der Schaumburg mit den Grafschaften Holstein und Stormarn. Seine Herkunft ist unbekannt; er wird aber der Erbauer der Schaumburg, nach der er sich nannte, gewesen sein. Dieses ist wohl der erste urkundliche Nachweis über die Existenz der Wehranlage und des nach ihr benannten Grafengeschlechts.

Die Schaumburg um 1830

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Die Burg ist das Wahrzeichen des Landkreises Schaumburg und das seit weit über 800 Jahren. Denn spätestens seit dem ersten Drittel des 12. Jahrhunderts ist sie der Stammsitz der Grafen von Schaumburg, die dann später, im 13. Jahrhundert, bei der Binnenkolonisation des Oberwesergebietes, Ostholsteins und Mährens eine bedeutende zivilisatorische Rolle spielten.

Die stolze Burg

Nur die ersten Grafen von Schaumburg hatten die Schaumburg als Wohnsitz. Der letzte Graf, der auf der Schaumburg residierte, war Graf Anton, der 1526 verstarb. Im Jahre 1640 starb die Hauptlinie der Schaumburger aus, die Grafschaft wurde 1647 geteilt, und die Burg wurde hessisch (Landgrafschaft Hessen-Kassel).


Panoramarichtung: Süd-Ost

Nach der Bildung der Grafschaft Schaumburg mit einer eigenen Regierung in Rinteln und ein hohes Maß an Eigenständigkeit wurde Ende des 17. Jahrhunderts auf der Schaumburg eine Amtsverwaltung eingerichtet: Die allgemeine Verwaltung, die Justiz und die Steuerverwaltung.


Die Schaumburg im Jahre 1736: Dieser Lageplan wurde vom Staatsarchivdirektor Dr. Engel, Bückeburg, auf der Feldkarte der Domäne Coverden von 1736 gefunden und 1953 zuerst in den "Schaumburger Heimatblättern" publiziert. Danach ist dieser Plan gezeichnet worden.

Die Ziffern zeigen an: Wohnhaus des Amtmanns (alter Palas), Bergfried, 3  Turm "Kühner Henke", später Glockenturm, 4  Witschiven-Trum, 5  Stallungen, 6  Torturm mit Drostenwohnung,  7 Amstubenhaus, Wasch- und Bauhaus, Wagenhaus und Stallungen, 10  Backhaus,   11 Pfortenhaus, 12  Rentmeister-Wohnhaus, 13  Scheune, 14  Wagenschuppen, 15  Krug,  16  die beiden Brunnen,  17 Gärten, 18 Gerichtslinde vor dem Tor

Viele Vergehen und Verbrechen wurden auf der Schaumburg geschlichtet und gesühnt. Die Steuerpflichtigen hatten ihre Steuern auf der Schaumburg abzuliefern. Besondere Ereignisse wie Unwetter, Hochwasser oder Kriegsschäden waren dem Amt Schaumburg zu melden.


Innenhof


Nach 1821, Kurhessen führte eine Verwaltungsreform durch, verödete die Schaumburg. Die Gebäude waren verlassen und verfielen. Sie diente danach zunächst noch den Tagelöhnern der Domäne Coverden als Unterkunft.

1866, mit der Niederlage im Deutschen Krieg, wurde Hessen-Kassel in das Königreich Preußen einverleibt. Die Burg gehörte nun zur preußischen Provinz Hessen-Nassau. Das Land Preußen übergab 1873 dem Unternehmer Prießmeier die Schaumburg zur Einrichtung eines Gast- und Logiehauses.

Der Bergfried                                                         Das Torhaus


Danach kam Nachpächter.

Am 16.04.1907 schenkte Kaiser Wilhelm II die Schaumburg mit dem Nesselberg dem Fürsten Adolf Georg von Schaumburg-Lippe zur Silberhochzeit. Die Fürsten besitzen die Burg auch heute noch. Von der mittelalterlichen Anlage der Burg stehen übrigens noch drei der ursprünglich vier Türme.

Ab dem Jahr 1908 sind große Veränderungen auf der Schaumburg vorgenommen worden, um der Burg ihr ehemaliges Gepräge wieder zu geben.

Die Verwaltungsreform von 1932 ordnete die Exklave Schaumburg dann der preußischen Provinz Hannover zu, mit der sie 1946 Bestandteil des Landes Niedersachsen wurde.

Seit dem 01.04.1955 wird die Gastronomie auf der Schaumburg von der Familie Becker betrieben, heute in der 2. Generation.


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"Das ganze Ländchen gleicht einem prachtvollen Garten, und das freundliche Guten Morgen einer Schar Kirchgängerinnen in vollem altertümlichen Sonntagsputze, versetzt uns in das Land unserer kindlichen Traumwelt",

schreibt der Architekt Conrad Wilhelm Hase im Jahre 1855 nach einer Reise durchs Schaumburger Land in seinen Erinnerungen.

Und ähnlich mag man wohl auch noch heute empfinden, wenn man oben auf der Schaumburg steht und hinunterschaut auf das Land, das einem Bilderbuch gleicht.

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Die Burg, die auf dem Nesselberg, einem südlichen Ausläufer der Weserkette, steht, beherrscht weithin das Tal der Weser, dem sie ihre Südflanke zuwendet. Es ist ein zur Hauptburg gehörendes zweigeschossiges Palais, ein im 16. Jahrhundert errichteter Sandsteinbau im Stile der Weserrenaissance mit aufwendiger Fassadengestaltung und prächtigem Kamin.

Die Schaumburg gehört zu allen Jahreszeiten zu den markanten Punkten des Schaumburger Landes. Vom Georgsturm, dem ehemaligen Bergfried der Burg, erschließt sich eine herrliche Aussicht über das gesamte Wesertal.


Panoramarichtung: Süd-Nord

Weil der erste urkundliche Nachweis über die Existenz der Burganlage und des nach ihr benannten Grafengeschlechts aus dem Jahre 1110 stammt, können im Jahr 2010 die Burg und der Name ihren 900. Geburtstag feiern!

Quelle: "Heimatbuch Schaumburg" - Verfasser: Heinrich Kipp - mit freundlicher Genehmigung durch Herrn Ulrich Kipp

 "Die Geschichte der Grafschaft Schaumburg", Walter Maack

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